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Inklusivleistungen im Seehotel Leoni – in aller Seenruhe

Wohnen in Designzimmern und Suiten mit Dusche, Bad / WC, Durchwahltelefon, Wecksystem, Sat-Farb-TV, Radio, kostenloser Zugang ins Internet via WLAN, Föhn, Safe, Seife, Nähzeug, TV-Zeitung, Schuhputzmittel, Wasserkocher, Leih-Regenschirm und Minibar, Nutzung des Leoni Spa.

Auf der Seeseite genießen Sie den wunderbaren Blick auf den See und das Oberbayrische Land, teilweise mit Bergblick!

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Leoni Spa

  • Kräuterdampfbad
  • Sauna
  • Eisbrunnen
  • Ruheraum
(geöffnet von 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr)

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Schwimmbad

  • Pool 30° C
  • Entspannung auf unserer Panoramasonnenwiese mit direktem Zugang zum Poolbereich
(geöffnet von 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr)

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Der Sissi Thron

Zurück in der bayerischen Heimat –  Der Original Thron der Kaisersin Elisabeth von Österreich steht seit Oktober 2015 im Wintergarten unseres Seehotel Leonis. Hier sehen Sie den aus einem bayrischen Kloster stammenden Thronsessel der österreichischen Kaiserin Elisabeth, genannt Sissi. Das einzigartige Möbelstück in schmaler Bauweise mit dem leicht verschlissenen Damastbezug, das etwa 120 Jahre alt ist, tauchte im richtigen Moment auf, etwa zum 100. Todestag der Kaiserin, im September 1998.

Es kam im südbadischen Konstanz am Bodensee in die Obhut von Auktionator Carlo Karrenbauer und wurde zur Herbstauktion des Hauses Karrenbauer am 21. November 1998 versteigert. Dr. Rolf Lohbeck erhielt den Zuschlag. Bei dem Stück handelt es sich um ein Sitzmöbel, das Sisi benutzte, wenn sie in Bayern, ihrem Herkunftsland, Hof hielt. Wo genau der Sessel stand, ist vorerst noch nicht klar. Möglicherweise stand er in einem Kloster, wo die Kaiserin häufiger zu Besuch war.

Die Lehne des Thronsessels wird flankiert von zwei geschnitzten, weiß lackierten Engeln, ausgeführt als Dreiviertelreliefs. Das weist den Sessel aus als Sitzgelegenheit einer Aristokratin. Dann die beiden Wappen, das weißblau gerautete des Königreichs Bayern, überlagert vom Reichswappen des habsburgischen Kaiserreichs. Sissi war Herzogin von Bayern und Kaiserin von Österreich – Ungarn. Sie sehen: über den Wappen ist eine Königskrone plaziert. Auch sie weist korrekt auf geltende Hierarchie hin; die Kaiserkrone war ihrem Mann, Kaiser Franz Joseph, vorbehalten.

Als Sissi im Alter von 61 Jahren in Genf von dem italienischen Anarchisten Luigi Luccheni ( „Nur wer arbeitet, darf essen“ ) erstochen wurde, endete ein ruheloses Leben. Die Kaiserin war jahrelang fast ständig auf Reisen gewesen. Sie hatte eine Villa in Griechenland, war viel in Italien und auch in Irland. Auch England und die Schweiz hatten es ihr angetan. Die bayrische Heimat jedoch war bis zuletzt Sissis bevorzugtes Refugium. Vor allem am Starnberger See fühlte sie sich daheim, und in oberbayerischen Klöstern suchte sie wiederholt ihre innere Ruhe wiederzufinden.

Auf Reisen wurde dabei selten Hof gehalten; häufig war sie inkognito unterwegs, etwa als „Gräfin von Hohenems“. In Genf hat ihr das vor 100 Jahren nichts genützt: der Portier des Hotels „Beaurivage“ ( wo 89 Jahre und 31 Tage später der CDU-Politiker Uwe Barschel tot in einer Badewanne aufgefunden wurde) hatte die Kaiserin erkannt und seine Entdeckung einer Genfer Morgenzeitung weitergemeldet, so daß auch Luigi Lucceni von der Anwesenheit der Kaiserin Wind bekam und seine Attentatspläne in die Tat umsetzten konnte.

Versteigert wurden auch die zwei passenden Portraits der 17jährigen Kaiserin und ihres Mannes, Kaiser Franz Joseph, aus dem Jahre 1854. Eins zeigt die Kaiserin in weißem Hermelin mit Blüten im Haar. Das andere zeigt Franz Joseph in Galauniform. Gemalt wurden sie vom königlichen – kaiserlichen Hof – und Portraitmaler Fleischmann.